Mittwoch, 11. September 2013


Anreise nach Mongu 10.09.13
Wir sind um 5:00 Uhr aufgewacht und haben zusammen gefrühstückt, einige wollten sich noch duschen, aber wir hatten keine Zeit mehr, deswegen haben wir ganz schnell gegessen und getrunken.

Dann haben wir unsere Sachen genommen und sind losgefahren zu dem zentralen Busbahnhof in Lusaka. Als wir an der Station angekommen sind, hat Lucky uns gesagt, dass er die Tickets vergessen hätte, es war bisschen aufregend, weil wir nicht wussten, ob wir losfahren konnten. Nach einer Stunde ist er endlich mit den Tickets gekommen und wir fühlten uns besser, weil wir los konnten.
Es ging endlich los nach Mongu, wir sind 2 Stunden gefahren bis zur ersten Pause. Nach weiteren 2 Stunden haben wir eine erneute Pause gemacht, wo Carolina und Angelina nicht zur Toilette gehen konnten, weil sie sehr schmutzig waren.
Es gab auch Menschen, die durch das Fenster des Busses was zu trinken oder zu essen verkauften.
Danach sind wir wieder 2 Stunden gefahren. Wir sind durch den Kafue National Park gefahren, wo wir viele wilde Tiere (Affen, Elefant, Warzenschweine, Springböcke, Geier) gesehen haben. Eine Stunde später haben wir gesehen, dass der Busch brannte. Wir waren ein bisschen ängstlich, weil wir nicht wussten, was da los war, dann haben wir gemerkt, dass die Leute das gemacht haben, um sich vor weiteren Bränden zu schützen. Danach haben wir noch eine kleine Pause gemacht, wo wir alle Mädchen zu Toilette gehen wollten, aber 2 von uns konnten immer noch nicht, weil die Toiletten so schmutzig waren. In der dritten Pause konnten wir alle, weil dort eine ganz normale Toilette war.

Als wir in Mongu angekommen sind, waren da schon Michael, Gabriel, seine Freundin Mbuyu und unser Fahrer John, die auf uns gewartet haben. Als wir in das Auto einstiegen sind, wurde uns erklärt, was wir über die Umgebung wissen wollten.
Dann sind wir in Liyoyelo angekommen, die Mädchen haben für uns gesungen, es war echt schön. Dann haben sie sich auf Englisch vorgestellt (Name, Alter und Klasse), danach waren wir dran. Danach hat Max und das ganze Dorf gezeigt und uns geklärt, wie und was wir machen können. Dann sind wir in unsere Zimmer gegangen und haben wir unsere Koffer ausgepackt. Eine Stunde später haben wir die den Mädchen unsere Gastgeschenke gegeben und die Briefe von den Lehrerinnen und Mädchen, die letztes Jahr im Dorf waren, vorgelesen. Sie haben sie sich sehr gefreut über die Geschenke.
Nach dem leckeren Essen haben die Mädchen unsere Haare geflochten und uns verschiedene Frisuren gemacht. Als sie unsere Haare fertig gemacht hatten, haben sie noch Mangos von dem Baum gepflückt und wir haben sie mit Salz gegessen, das war, was wir uns sehr gewünscht haben.


Dienstag, 10. September 2013

Besuch beim deutschen Botschafter in Lusaka

Der zweite Tag in Lusaka...         09.09.2013      

 
Wir alle wurden um 08.00 Uhr von Silke und Ronja geweckt. Frisch geduscht, (auch wenn bei einigen das Wasser kalt war) kamen wir am Frühstückstisch zusammen.
Alle haben die erste Nacht in Sambia gut überstanden.
Wir alle waren sehr aufgeregt, weil wir zum deutschen Botschafter eingeladen wurden. Um 10.15 Uhr fuhren wir mit Michael und Lucky zusammen zur Privatresidenz des deutschen Botschafters.
Als wir dort ankamen, war ein weißer, großer Tisch mit Torten und Keksen gedeckt.
Wir wurden von Frau Finke, der Frau vom Botschafter empfangen und sie bat uns, uns zu setzen. Wir alle saßen am Tisch als Herr Finke kam und uns begrüßte. Er war ein sehr offener Mensch und hat uns viel über Sambia und seine Einwohner erzählt.
Wir haben mehr über den Human Development Index (HDI) erfahren, wie jemand Botschafter wird, Krankheiten in Afrika und die Aufgabenbereiche der Deutschen Botschaft.
Der Botschafter hat über die Lebensumstände in Sambia gesprochen. Der HDI in Sambia steht nur auf Platz 164. Das bedeutet, dass Sambia ein Entwicklungsland ist.
Der HDI setzt sich aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Bildungsgrad und Lebenserwartung zusammen. Der HDI geht von 1-178, wobei 1 das Beste ist und 178 das schlechteste. Sambia belegt Platz 164, obwohl es das Land viele Rohstoffe hat und jährlich einen Wirtschaftswachstum von 7% verzeichnet.
Der HDI verbessert sich trotzdem nicht, da z.B. weiterhin nicht ausreichend in Bildung investiert wird. Ebenfalls ist die Sterblichkeitsrate bei Müttern sehr hoch.
Die meisten Menschen in Sambia sterben eher an verschmutztem Wasser als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.
Die Armut in Lusaka liegt bei 60%, auf dem Lande zum Teil auch bei 85%. Als arm gilt, wer täglich nicht mehr als 1$ zur Verfügung hat.
Als der Botschafter uns alle solche Informationen gab, sind wir schon zum Nachdenken gekommen, ob man daran nichts ändern kann.
Am Ende haben wir noch viele Fotos gemacht und werden in den nächsten Tagen  auf der Internetseiten der Deutschen Botschaft in Sambia sein.

Am Ende wurden wir von Michael und Lucky abgeholt und sind in die Manda Hill-Mall (Einkaufszentrum) gefahren. Wir kamen an und tauschten unser Geld in Kwachas, die sambische Währung. Wir gingen alle durch das Center und kamen uns vor, als wären wir nicht in Afrika. Überall waren weiße wie schwarze Menschen. Alle Läden dort waren sehr teuer und die meisten Frauen hatten sehr viel Geld. Sie trugen z.B. Chanel Taschen für 4000 Euro und das waren nicht gerade wenige. Dort waren auch Läden, die wir aus Deutschland auch kennen z.B. KFC oder Subway. Unsere Eindrücke waren sehr positiv, da wir uns da ein bisschen wie zuhause gefühlt haben. Trotzdem fühlten sich einige ein wenig beobachtet. Am Ende haben wir noch schön gegessen, einige Pizza, andere Chicken.

Nach dem Essen sind Jessica und Anna noch mit Silke einkaufen gegangen und Karina, Maria, Carolina, Angelina und Ronja sind mit Michael zur Gossner Mission gefahren. Die andern haben auf Lucky gewartet und sind mit ihm dann nach Hause gefahren.

Michael ist noch einen anderen Weg gefahren, damit wir ein paar andere Eindrücke von Lusaka bekommen. Wir sind an einer Straße vorbei gefahren, wo die Menschen in Armut lebten, sie aber sehr fleißig waren, was wir bewunderten. Sie haben Kleiderschränke selber gemacht, Obst verkauft, Klamotten, Rutschen und Schaukeln aus Metall gebaut, um sich was dazu zu verdienen, damit die Kinder zur Schule gehen können. Die Kinder hatten alle Schuluniformen an, was viele von uns sehr toll fanden.

Wir alle zusammen freuen uns schon auf Morgen; dann fahren wir endlich mit dem Bus nach Limulunga.   YEAHHH!!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Ankunft in Sambia: Flughafen Lusaka



Anreise - Samstag & Sonntag (7.9./8.9)
Endlich geht es los. Am Samstag um 19:00 Uhr trafen wir uns am Hamburg Airport. Alle waren sehr aufgeregt, da keiner wusste, was auf uns zukommen wird. Mit viel Gepäck, Freunden und Familie warteten wir die letzten Stunden in Hamburg. Schnell noch die letzten Vorbereitungen, eine traurige Verabschiedung zum Ende und los geht´s.

Erst auf dem Weg zum Flugzeug und schon ein Missgeschick passiert. Zack- und Angis Hose war gerissen. Mitten am Hintern :D naja, was soll´s, haben ja nur noch 22 Stunden vor uns, bis wir in Lusaka im Gästehaus sind.
Der Flug verlief ohne weitere Komplikationen und pünktlich nach 6 Stunden Flug sind wir in Dubai angekommen. Nun hatten wir Aufenthalt in Dubai. Zeit, um den Geburtstag von Maria zu feiern. Sie wurde 18 Jahre alt und Gesang, Kuchen und Geschenke durften nicht fehlen. So gut es ging zumindest. Dann breiteten wir uns ordentlich aus, um erst einmal eine Runde zu ratzen. Noch halb verschlafen ging es dann weiter zum letzten Flug nach Lusaka. Auch diesen Flug haben wir problemlos überstanden und auch die zuvorige Flugangst war so gut wie weg
J Bloß die letzten 20 Minuten und die Landung waren etwas holprig. Die Nervosität war sowieso schon da und dann kam so was noch dazu, da kann man schon leichte Bauchschmerzen bekommen. Doch so schnell konnten wir gar nicht gucken, da standen wir plötzlich schon mitten in Afrika auf dem Flugplatz. Was für ein großartiges Gefühl. Endlich angekommen.
Leider mussten mir dann etwas warten, um unsere Visa zu beantragen, da es so voll war und wir zum Schalter der Einheimischen geschickt wurden und diese immer wieder vorgelassen wurden.
Schon von Weitem sahen wir Michael, den Leiter des Waisendorfes, winkten und erleichtert und fröhlich stellten wir uns vor. Und schon auf dem Weg zu den Autos bekamen wir die ersten Eindrücke. Und zwar wie aufdringlich manche waren. Nur schwer konnte Silke unseren Wagen mit den Koffern verteidigen und hatte immer einen Anhänger am Wagen klemmen. Die Einheimischen ließen nicht locker und wollten Sachen tragen, um sich einige Kwacha zu verdienen. So sieht man es nicht in Deutschland, dies war etwas unheimlich. Aber was für ein Service, Michael hatte schon alles organisiert. Lucky, der Sohn vom Hausmeister des Gasthauses, in dem wir die nächsten 2 Tage untergebracht sind, half und brachte uns zu unserer Unterkunft, der Gossner Mission. Auf der Autofahrt fiel uns vor allem die gut asphaltierte Straße auf, wo Michael jedoch schon meinte, dass dies eine Ausnahme in Lusaka ist. Andererseits bemerkten wir auch die Mauern rund um die Häuser mit Glasscheiben oben drauf. Dies war schon spannend zu sehen.
In der Gossner Mission angekommen, waren wir froh, dass die lange Reise nun endlich vorbei war und wir uns ein bisschen ausruhen konnten. Und hier war genau der richtige Platz dafür. Total ruhig, ordentlich und gemütlich. So war der Kulturschock bisher noch nicht so groß, denn auch die richtigen Toiletten mir Spülung konnten wir genießen.
Nun brauchten wir nur noch eine Kleinigkeit zu essen. Silke, Jessica und wieder mit großer Unterstützung von Michael an ihrer Seite gingen kurz einkaufen, während die anderen eigentlich duschen gehen wollten. Es kam bloß einfach keiner mehr aus den gemütlichen Stühlen draußen auf der Terrasse wieder heraus. Und es wartete auch schon der nächste Eindruck auf uns. Angelina war nur kurz eine Jacke holen, und als sie wieder raus kam, war es plötzlich stockdunkel. 18 Uhr und stockfinster. Und trotz der nicht vorhandenen Zeitverschiebung kam es uns vor wie 22 Uhr und die Erschöpfung wurde größer. Aber trotzdem saßen wir glücklich und zufrieden am Tisch zusammen und aßen unser selbstgekochtes Essen. Es gab Nudeln mit Gemüse und Kochbananenklöße. Sehr, sehr lecker.
Am Abend kam Michael noch zu Besuch, wir saßen zusammen und redeten bis den ersten die Augen zufielen. Es war so eine aufregende, spannende und witzige Fahrt gewesen mit jetzt schon einigen neuen Eindrücken, da ist es auch mal Zeit, zu Bett zu gehen. Glücklich und zufrieden im Bett liegen unter dem Himmelbett (Mückennetz, sehr gemütlich) und das in Afrika, das muss man erst mal realisieren. Gerade noch die letzten Gedanken und zack und weg, tzzzz… Gute Nacht!

Montag, 2. September 2013

Sambia 2013 - Unser Team



Wir fahren mit:

Angelina, Karina, Anna, Jessica, Maria und Carolina
 
Warum ich mit nach Sambia reisen möchte…
 
Karina Lorenz (17 Jahre): „Ich möchte unbedingt mit nach Sambia, weil ich diese Erfahrung für meinen zukünftigen Beruf brauche. Ich will mich für die Menschen einsetzen und ihnen helfen. Ich möchte Politik studieren und in Hilfsorganisationen arbeiten.“
Anna Hartmann (16 Jahre): „Als ich von dem Sambiaprojekt gehört habe, war ich sofort begeistert davon und wünschte mir, auch einmal dort mit hinfahren zu dürfen. Ich bin sehr gespannt, wie die Leute dort im Waisendorf leben und freue mich darauf, deren Kultur kennenzulernen. Gerade darauf, mit den Kindern zu spielen, ihnen Gewohnheiten aus unserem Alltag zu erzählen und von ihnen etwas über ihre Gewohnheiten zu erfahren und zu lernen. Ich bin sehr gespannt und freue mich riesig auf die Zeit in Sambia.“

 
Maria Urquiza Gómez (17 Jahre): „Ich möchte gerne nach Sambia fliegen, weil ich den Mädchen helfen will und weil ich auch selber erleben möchte, wie das Leben für die Mädchen dort ist. Ich glaube, es wird ganz spannend, neue Leute kennenzulernen und mitzuhelfen.“
Carolina Austeneche Lopez (16 Jahre): „ Ich möchte gerne nach Sambia mitkommen, weil ich den Mädchen helfen will. Ich kann ihnen alles zeigen, was ich gut kann, zum Beispiel zeichnen, malen und vielleicht auch etwas Neues von ihnen lernen. Ich freue mich sehr, dass ich mit nach Sambia fliegen darf, ich finde das spannend.“ 

Angelina Mau (15 Jahre): „Weil ich gerne eine andere Kultur kennenlernen möchte und weil ich anderen Menschen helfen und sehen möchte, wie sie leben.“ 
Jessica Mewes (14 Jahre): „Ich würde gerne mit nach Sambia, weil ich sehr interessiert an Land und den Leuten dort bin. Ich würde ihnen sehr gerne ein paar Spiele beibringen und von ihnen auch ein paar Spiele und die Sprache lernen.“
 
 

Countdown

Liebe Freunde,

nun sind es nur noch 5 Nächte bis wir unsere Freunde in Limulunga besuchen.

Wir sind schon total aufgeregt, suchen alle Klamotten zusammen, packen die Gastgeschenke ein und hoffen, dass alles in die Koffer passt.
Die Mädchen in Limulunga planen einen Campingausflug mit uns. Wie toll ist das denn!!! Was für eine tolle Idee.

Wir zählen die Tage ... wir zählen die Nächte.. es sind noch 5.