Donnerstag, 25. August 2011

Sonnenuntergang im Sambesi-Tal

gemeinsames Tuschen
Dienstag 23. August 2011

Vormittags haben wir mit den sambischen Mädchen etliche Spiele gespielt, von „Zublinzeln“ über Fangspiele bis hin zum „stummen Dirigenten“. Wir haben unheimlich viel gelacht!Die Probleme mit der Verständigung vom Vorabend waren sofort verflogen. Außerdem "tuschten" wir gemeinsam mit unseren mitgebrachten Tuschkästen - was allgemeine Begeisterung hervorrief.
Gegen 16.00 Uhr kamen wir beim Projektleiter Michael und Anni Scholz an. Sie hatten uns eingeladen. Sie zeigten uns ihr selbstgebautes wunderschönes Haus und den Garten, indem sogar Ananas wächst. Dann gab es am Lagerfeuer eine leckere typische süd-afrikanische Suppe, die viele Stunden über dem Lagerfeuer in einem sogenannten Potjie gekocht wird, selbstgebackenes Brot und Kuchen.
Danach waren wir alle total satt. Wir haben uns auch den Sonnenuntergang angeschaut. Es sah richtig schön aus, als die rote Sonne hinter dem Sambesital verschwand, dazu aßen wir Popcorn und tranken Softdrinks. Wir haben in der Hängematte gechillt und uns wahnsinnig lange über all unsere Eindrücke unterhalten. Ein toller Abend.
Cool war es außerdem, dass wir alle dort duschen durften. Und zwar WARM!!


"Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" heißt hier übrigens
"Wer hat Angst vorm Löwen?" Ein sehr viel besserer Titel, oder?



 

Michael kochte stundenlang einen
Eintopf über dem Feuer in zwei Potjies
 
Popcorn und...
... Sonnenuntergang






Das Traumhaus am Sambesi-Tal (selbst gebaut von Michael)

Wer hätte gedacht, dass Ananas so wachsen?
das tat gut!







herzliche Verabschiedung Nicole +Anni



ohne Worte







Dienstag, 23. August 2011

Auf dem Sambesi

Montag, 22.8.2011

Heute ging es schon früh los. Um 9 Uhr wurden wir von unseren beiden „Reiseführern“ Mr. Lengwenus und Mr. Scholz (Michael) abgeholt und das Ziel war der Sambesi-Fluss.

Bereit für große Fahrt

Am Hafen bestiegen wir ein traditionelles 20 Meter langes Holzboot. Manch einer mag wohl daran gezweifelt haben ob wir ohne zu Kentern unser Ziel erreichen.
Doch man höre und staune: Nach ca. 2,5 Stunden erreichten wir eine wunderschöne Sandbank mitten im Sambesi auf der wir Sonne tanken durften. Da solch eine Tour für die afrikanischen Mädels eine Premiere war, ließen sie sich nach Ankunft auf der Sandbank nicht davon abhalten diese zu erkunden.
 Aber auch ohne sich sich groß fortzubewegen, entdeckten wir beim Sonnenbaden eine tote Schlange, einen einsamen verlassenen Fischverkaufsstand und kamen mit den einheimischen Sandbankbewohnern ins Gespräch.

Viel zu sehen auf dem Sambesi


 Bereits auf der Rückkehr hingen unsere Mägen auf „halbacht“, so dass wir bei Ankunft am Hafen (16 Uhr) ein Restaurant namens „ok“ aufsuchten. Dort spendierte uns Michael leckeres Fingerfood. Abends schälten wir Deutschen gemeinsam Kartoffeln und bereiteten Rühreier vor, um die Mädels aus unserem Dorf mit einem leckeren Abendbrot zu beglücken.

Fahrradkurier

Kuhtransport


Der Schreiseeadler - Wappentier Sambias

 Doch dieser Plan ging nicht auf. Trotz mehrfacher Ankündigung unseres deutschen Abendbrots kochten auch die einheimischen Mädchen ein Abendbrot. Bestehend aus: Maisbrei und zwei leckeren Beilagen. Sie waren deutlich vor uns fertig und luden uns, zu unserer Überraschung ein, nicht alle von uns waren erfreut über das zusätzliche Gericht, so dass die Mädchen des Liyoyelo-Projekts uns es schnell anmerkten und
dachten wir mögen ihr Essen nicht.
 

So liefen sogar ein paar Tränen und die Atmosphäre war vergleichsweise angespannt. Uns tat es schrecklich leid und wir entschuldigten uns mehrfach. Bis jetzt ist es uns unklar wie es zu diesem Missverständnis kommen konnte. Unser deutsches Gericht wurde deswegen nur in kleiner Menge angerührt, da der Hunger bereits weitgehend gestillt war.
Anschließend versuchten Frau Unverzagt und Frau Bruckhaus die afrikanischen Mädchen mit verschiedenen Spielen aufzuheitern, während wir deutschen Mädels nach dem langen und sonnenintensiven Tag müde und erschöpft ins Bett fielen.

Mattentransport aus Angola
Aissatu kauft Fisch
Schulleiter im Sabbatjahr bei der Arbeit
Tote Schlange
Frau Unverzagt schenkte dieser Dame ihr Armband














Kochen am Abend

Jenny zeigt erste Bilder ihrer Dokumentation


Sonntag in Sambia

Sonntag, 21.8.2011


Sonntags geht man in Sambia in die Kirche - in irgendeine...

Gleich nach dem gewohnten Frühstück besuchten wir eine katholische Kirche. Sie sah mit ihren himmelblauen Wänden und bunten Malereien sehr ungewohnt und schön aus. Die Stimmung dort war etwas ernst, jedoch nicht angespannt. Es wurden Predigten gehalten, gebetet, gesungen, getanzt und aus der Bibel vorgelesen.
Zu unserer Überraschung sollten wir nach vorne zum Altar gehen, damit man uns willkommen heißen konnte. Während die Priester unsere Hände schüttelten, wurde uns zu Ehren ein Lied gesungen.
Wir fanden den Kirchenbesuch sehr lang, weil sich alles ständig wiederholt hat und wir nichts verstanden (Alles wurde auf Lotsi gesprochen).
Als er dann zu Ende war, trafen wir uns draußen, um uns herum sammelten sich die Einheimischen um uns die Hände zu schütteln. Schließlich gingen wir wieder nach Hause.
  
Dort hatten wir dann etwas Zeit für uns. Später holten uns Michael und Herr Lengwenus ab, damit wir zusammen mit den Mädchen aus den anderen Häusern zum See fahren konnten.
Der See war sehr schön. Dort haben wir „Dritter Abklatsch“ und „Der Plumpssack geht um“ gespielt. Außerdem sprangen wir Seil.
Leider mussten wir pünktlich zum Abendbrot nach hause. Es gab wieder Chili con Carne mit Reis.
Der Plumpssack geht um (hier Gideon)
Nach dem Essen lackierten wir den Mädchen die Nägel und sie machten uns die Haare. Zum Schluss spielten wir noch ein paar Spiele. Auch Herrn Lengwenus wurden die Haare geflochten – es sah „supi“ aus.
Nagellack auch für die Jungen



Ganz neues Styling
Herr Lengwenus mit neuer Frisur




Sonntag, 21. August 2011

Taufe im Sambesi


Samstag der 20.08.2011


Nachdem der Wecker um 08:30Uhr geklingelt hat, sind wir aufgestanden und frühstücken gegangen.
Am Nachmittag sind wie mit den afrikanischen Mädchen zum Fußballplatz gegangen, um dort Fußball zu spielen.
Uns wurde sehr warm,sodass Aissatu keine Lust mehr hatte zu spielen.

Fußball im Sambesitaal

 
Gegen 16 Uhr machten wir einen Ausflug mit den afrikanischen Mädchen, die bei uns wohnen, in Richtung Fluss.
Auf dem Weg sahen wir das sambesische Königreich.
Danach sind wir mit unserem Jeep im Sand stecken geblieben.
Nach wenigen Minuten ist das ganze Dorf gekommen, um uns zu helfen und alle waren glücklich.
Als wir am Fluss ankamen, schmissen wir uns gegenseitig ins Wasser.
Es fing alles an mit Herrn Lengwenus und Aissatu und alle hatten Spaß.
Danach bereiteten wir das „deutsche“ (italienische/mexikanische) Essen vor.
Es gab: Pizza Hawaii, Pizza Thunfisch und Chili con Carne mit Reis.
Die afrikanischen Mädchen mochten die Pizza nicht,weil es das erste Mal ist, dass sie Pizza gegessen haben.
Zum Schluss gab es Gesang und viele verschiedene afrikanische Klatsch- und Tanzspiele. Es war sehr gut...
Geimeinsam im Sambesi

 
Gideon checkt die Lage.....

Taufpate Lengwenus kurz vor der Unterwässerung

Wettlauf im Wasser
Aissatu und Shanice genießen die Abkühlung
Kleiner Spaß im Wasser
......
Pizzabäcker bei der Zubereitung
Limbo-Gewinnerrin










Samstag, 20. August 2011

Ein Freudenfest - die Einweihung des Münster-Barmbek-Hauses

Freitag, der 19.August 2011
Livemusik auf Afrikanisch

Was für ein wunderschöner Tag.- Die Sonne weckte uns mit ihren warmen Sonnenstrahlen. Ein Highlight folgte dem anderen.

Nach einer Stunde Gesangstraining für unseren großen Auftritt bei der Eröffnungsfeier machten wir uns auf dem Weg zum Markt. Neben zahlreichen Kleidungsständen, einer Fleischerei, einem Friseur und Ständen mit Haushaltswaren, gab es auch einen großen Fischstand in einer engen Gasse. Dort hat es sehr streng gestunken, das lag wahrscheinlich daran, dass der Fisch dort offen in der Hitze lag und zahlreiche Fliege anzog.
Afrikanisches Buffet
Um 15.00 Uhr startete die Einweihungsfeier des neuen Barmbek-Münster-Hauses - in dem Platz für sechs weitere Mädchen und einer Hausmutter ist – sowie für das neue Gemeinschaftshaus. Das Fest begann mit einem Einweihungstanz des sogenannten Likishis ( ein traditioneller, maskierter Teufelstänzer).
Darauf folgten zahlreiche Reden, Danksagungen, Gesangseinlagen und ein Theaterstück.
Am meisten berührte uns die Ansprache von Violett (15 Jahre), die von ihrem großen Verlust berichtete und Einzelheiten über ihr erschreckende hartes Leben erzählte.
Auch Herr Lengwenus hielt eine rührende Rede. Danach hatten wir schließlich unseren großen Auftritt...:-) (hierzu aber an dieser Stelle keine Einzelheiten;-) !
Ganz zum Schluss folgte eine Besichtigung durch die neuen Räumlichkeiten. Unsere Mägen freuten sich ganz besonders über das Fingerfood-Büfett, das es im Anschluss des offiziellen Teils gab.
Abends spielten wir dann mit den Mädchen Billard in einem Billardcafé.
Diesen Tag werden wir nie vergessen...

alle tragen Festgewänder
Eine Wasienome beim Tanz
Auf dem Markt von Limulunga
Fischgericht









Jeannine mit dem Mekeshi-Dancer
Ehrengäste gutgelaunt
Gesangseinlagen unser Gastgebermädchen
Unsere Gastgeschenke in den Haaren





Buffet-Teller