Sonntag, 21. August 2011

Taufe im Sambesi


Samstag der 20.08.2011


Nachdem der Wecker um 08:30Uhr geklingelt hat, sind wir aufgestanden und frühstücken gegangen.
Am Nachmittag sind wie mit den afrikanischen Mädchen zum Fußballplatz gegangen, um dort Fußball zu spielen.
Uns wurde sehr warm,sodass Aissatu keine Lust mehr hatte zu spielen.

Fußball im Sambesitaal

 
Gegen 16 Uhr machten wir einen Ausflug mit den afrikanischen Mädchen, die bei uns wohnen, in Richtung Fluss.
Auf dem Weg sahen wir das sambesische Königreich.
Danach sind wir mit unserem Jeep im Sand stecken geblieben.
Nach wenigen Minuten ist das ganze Dorf gekommen, um uns zu helfen und alle waren glücklich.
Als wir am Fluss ankamen, schmissen wir uns gegenseitig ins Wasser.
Es fing alles an mit Herrn Lengwenus und Aissatu und alle hatten Spaß.
Danach bereiteten wir das „deutsche“ (italienische/mexikanische) Essen vor.
Es gab: Pizza Hawaii, Pizza Thunfisch und Chili con Carne mit Reis.
Die afrikanischen Mädchen mochten die Pizza nicht,weil es das erste Mal ist, dass sie Pizza gegessen haben.
Zum Schluss gab es Gesang und viele verschiedene afrikanische Klatsch- und Tanzspiele. Es war sehr gut...
Geimeinsam im Sambesi

 
Gideon checkt die Lage.....

Taufpate Lengwenus kurz vor der Unterwässerung

Wettlauf im Wasser
Aissatu und Shanice genießen die Abkühlung
Kleiner Spaß im Wasser
......
Pizzabäcker bei der Zubereitung
Limbo-Gewinnerrin










Samstag, 20. August 2011

Ein Freudenfest - die Einweihung des Münster-Barmbek-Hauses

Freitag, der 19.August 2011
Livemusik auf Afrikanisch

Was für ein wunderschöner Tag.- Die Sonne weckte uns mit ihren warmen Sonnenstrahlen. Ein Highlight folgte dem anderen.

Nach einer Stunde Gesangstraining für unseren großen Auftritt bei der Eröffnungsfeier machten wir uns auf dem Weg zum Markt. Neben zahlreichen Kleidungsständen, einer Fleischerei, einem Friseur und Ständen mit Haushaltswaren, gab es auch einen großen Fischstand in einer engen Gasse. Dort hat es sehr streng gestunken, das lag wahrscheinlich daran, dass der Fisch dort offen in der Hitze lag und zahlreiche Fliege anzog.
Afrikanisches Buffet
Um 15.00 Uhr startete die Einweihungsfeier des neuen Barmbek-Münster-Hauses - in dem Platz für sechs weitere Mädchen und einer Hausmutter ist – sowie für das neue Gemeinschaftshaus. Das Fest begann mit einem Einweihungstanz des sogenannten Likishis ( ein traditioneller, maskierter Teufelstänzer).
Darauf folgten zahlreiche Reden, Danksagungen, Gesangseinlagen und ein Theaterstück.
Am meisten berührte uns die Ansprache von Violett (15 Jahre), die von ihrem großen Verlust berichtete und Einzelheiten über ihr erschreckende hartes Leben erzählte.
Auch Herr Lengwenus hielt eine rührende Rede. Danach hatten wir schließlich unseren großen Auftritt...:-) (hierzu aber an dieser Stelle keine Einzelheiten;-) !
Ganz zum Schluss folgte eine Besichtigung durch die neuen Räumlichkeiten. Unsere Mägen freuten sich ganz besonders über das Fingerfood-Büfett, das es im Anschluss des offiziellen Teils gab.
Abends spielten wir dann mit den Mädchen Billard in einem Billardcafé.
Diesen Tag werden wir nie vergessen...

alle tragen Festgewänder
Eine Wasienome beim Tanz
Auf dem Markt von Limulunga
Fischgericht









Jeannine mit dem Mekeshi-Dancer
Ehrengäste gutgelaunt
Gesangseinlagen unser Gastgebermädchen
Unsere Gastgeschenke in den Haaren





Buffet-Teller

Freitag, 19. August 2011

Unsere Hände als Besteck

Donnerstag, 18.8.2011

Um 8.30 Uhr wurde uns ein typisch deutsches Zerealien Frühstück ( Kellogs ) angeboten, so dass
wir für die Abendmahlzeit um eine afrikanische Spezialität baten.
Am Vormittag fuhren wir zu 9. in Herrn Lengwenus Jeep in die Kreisstadt Mongu, um dort unser
Geld in Kwachas umzuwechseln.

...der Maisbrei muss gut durchgerührt werden!

Stellt euch vor 1 Euro sind umgerechnet etwa 7.000 Kwacha. Die Bank machte uns heute zum Multimillionär !  

Mshima (Maisbrei), Tomatensoße, Fisch und afrikanischer Spinat

Anschließend ging es weiter Richtung Supermarkt ( „ Shoprite “) .
Dort kauften wir verschiedenste Leckereien ein, um in den nächsten tagen unsere Afrikanischen freunde in die deutsche Esskultur einzuführen.
Nachmittags begeisterten wir die afrikanischen Mädchen mit unseren Gastgeschenken: Schulutensilien, Schmuck, T-Shirts und Haarschmuck.
Im Anschluss führten wir in Kleingruppen ein schriftliches Interview, in dem wir viel Neues über die Mädels erfuhren.
Neben den bereits erwähnten Gastgeschenken gab es als Highlight Fuß-und Volleybälle. Sofort kamen die Volleybälle zum Einsatz, wir forderten sie zu einem Match heraus.

Die Begeisterung war riesig. Dann ging es auch schon zum Essen vorbereiten, es gab Fisch, Spinat, Tomatensoße und den Landestypischen Maisbrei. Beim Maisbrei halfen wir mit und wir waren fasziniert mit welchem Geschick die afrikanischen Mädchen das machten.
Bei dem Essen saßen wir gemeinsam mit den Mädchen am Tisch, beteten, wuschen unsere Hände in einer Schale voller Wasser, weil wir dieses Gericht mit den Händen essen wollten.
Wir aßen wohl sehr ungeschickt, weil die sambischen Mädchen es sehr lustig fanden uns zuzusehen.
Am Abend überraschte uns der Mitarbeiter Gidion mit einer Disco.

gemeinsam in der Kochhütte vor der Feuerstelle
Alle vorhandenen Musikboxen wurden heran geschafft, so dass auch unsere Nachbarn etwas von der Musik hatten. Wir lernten afrikanische Tänze und brachten den Afrikanischen Mädels deutsche Musikspiele wie Stopptanz und die Reise nach Jerusalem bei.
Alle hatten r-i-c-h-t-i-g viel Spaaaaaaaß !
Erschöpft fielen wir gegen 22.00 Uhr in unsere mit Moskitonetz geschützten Betten:

Gute Nacht !




...unser Handbesteck
Let´s dance!


Donnerstag, 18. August 2011

noch mehr Bilder vom zweiten Tag...





Guten Morgen Sambia! der zweite Tag

Lusaka, 17.08.2011

Nachdem der Wecker um 5.10 Uhr geklingelt hat, sind wir aufgestanden, damit wir vor Einbruch der Dunkelheit (18.30 Uhr) in Limulunga ankommen. Eine von uns wollte noch ergn duschen. Zuerst kam ein wenig kaltes Wasser und dann gelbes Wasser. Es gibt eben nicht jeden Tag Wasser in Sambia. So entschied sie sich das Duschen auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Mit leerem Magen, aber mit voller Vorfreude machten wir uns mit zwei Landrovern (fahren wir Trecker) auf den Weg. Unterwegs begeisterte uns die afrikanische Tierwelt: Elefanten, Impala, Puku, Oryx, Affen, Nilpferde, Warzenschweine, Hartebiest, Geier, Sattelstörche, Marabus und Klafschnabel. Nach 3 Stunden fahrt legten wir einen kurzen Zwischenstop ein: Mukambi-Lodge. Hier hielten wir einen fantastischen Vorgeschmack auf unsere geplante Abenteuer-Safari am Ende unserer Reise. Bei einem leckeren Chipsfrühstück mit Saft und Tee begrüßte uns das Hausnilpferd. Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg. Es lagen noch ungefähr 400km vor uns. gegen Mittag kehrten wir in einen afrikanischen Scnellimbiss ein. Chicken, Sausages und Pommes sättigten uns so sehr, dass Aissatu zwei afrikanischen Kindern mit unseren Resten eine riesige Freude bereitete.
Nach zwei weiteren Stunden fahrt erreichten wir endlich unser Ziel: Das Projekt Liyoyelo in Limulunga. Die Begrüßung kann man kaum in Worte fassen: freundlich, herzlich, offen, berührend, gastfreundlich - einfach herzergreifend! Wir wurden mit afrikanischen Liedern begrüßt. Dazu gab es Cola, Fanta, Sprite und leckere Rosinenmuffins. Anschließend fragten uns einzelnde Kinder ob wir ihre Freunde sein möchten und schneller als wir gucken konnten, hatten wir eine Schar von Kindern an unseren Händen, die uns ihr Dorf, Schule,, Fußballplatz und das örtliche Karnkenhaus zeigten. Abends erwartete uns ein leckeres Essen mit Kartoffeln, Fleisch und ein spinatähnliches typisch afrikanisches Gemüse. Bevor wir müde ins Bett fielen, sangen wir gemeinsam deutsche und afrikanische Lieder mit spielerischen Einlagen und schauten uns sambische Gesangs-Videos an.

Von Aissatu, Jenny, Nele, Nicole, Shanice,  Jeanine

ein typischer Reisebus
Affen am Straßenrand
Unser erster Elefant
Unser erstes Nilpferd im Kaefu-River
Begrüßungslieder













Dienstag, 16. August 2011

Ankunft in Sambia - 16.08.2011

Abflug Hamburg
Nach 24 Stunden erreichten wir endlich den Flughafen in Lusaka. Aus geplanten 17 Stunden Reisezeit wurden 24 Stunden. Der Grund: In Johannesburg stelllten wir am Check-in fest, dass die Maschine "overbooked" war. Und wer wurde aussortiert? Ratet mal ...
So mussten wir bei gefühlten 0 Grad in deutscher Sommerkleidung am Flughafen 5 Stunden auf unseren Weiterflug mit einer ganz kleinen afrikanischen Airline warten.
 
Dafür gabe es aber einen herrlichen Empfang am Lusaker Flughafen: Unser Gepäck war nirgends zu sehen ... Nach einer weiteren
halben Stunde Wartezeit war fast alles aufgetrieben. Das Gepäck hatte im Gegensatz zu uns den vorhherigen Flug erreicht. Einzig das Gepäckstück von Aissatu lies noch zwei weitere Stunden auf sich warten... . Alles nicht so schlimm, denn Björn Lengwenus und der Projektleiter Michael Scholz sowie sein Sohn Gabriel empfingen uns mit offenen Armen, obwohl sie schon sieben Stunden am Flughafen ausgeharrt hatten.
Ausgleichzahlung wg. Wartezeit in Johannesburg
Nach einer halbstündigen Fahrt durchs abendliche Lusaka hatten wir unsere Unterbringung für die erste Nacht erreicht. Ein Traum!!!! Unsere Gastgeber hatten uns eine großartige Unterkunft organisiert. DANKE!
 


Nach einem leckeren Essen fielen wir alle erschöpft ins Bett, denn morgen um sechs geht die Reise bereits nach Limulunga weiter, wo wir gegen Abend eintreffen werden. Auch Aissatu kann mittlerweile ruhig schlafen, denn ihr Koffer wurde noch ins Hotel gebracht.
  
Ankunft Lusaka

Bis morgen & gute Nacht aus Sambia!

 
 
Projektleiter Michael Scholz begrüßt die Fraenkelstraßler

Unterkunft Kilimanjaro